4153m.ü.m

bishorn....? das hatten wir ja schon mal. genau vor 8 jahren damals von der turtmann-hütte aus. es hatte geschneit in der nacht und in der tracuit-hütte angekommen waren wir fix und fertig und das wetter hatte sich kaum gebesert, so dass wir abgebrochen haben....

jetzt ist die idee wieder gereift die offene rechnung doch noch zu begleichen.

samstag 8.juli gehts diesmal von zinal hoch. Mit dabei christian, sein sohn ben, 10 jährig und ich.

© erwin
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Der weg über alpweiden in die hochalpine vegetation

© erwin
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der aufstieg ist steil und lang. das wetter schön, abwechselnd mit wolken und dank der höhe über 2000m.ü.m. angenehm. langsam kommen die berge mit ihren eindrücklichen gletscherzum vorschein und wenn wir die hütte zum ersten mal sehen, wissen wir, die hälfte des weges ist geschafft aber noch nicht der anstrengenste teil.

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das ziel von morgen erscheint zum ersten mal und gibt neuen schub.

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nach 5 stunden (mit pausen) ist die hütte ereicht 3256m.ü.M

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die aussicht gewaltig

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nach einem feinen hüttenznacht und dem isotonischen hopfengetränk gehts früh ins bett. um 4:45 ist tagwacht, und um 5 frühstück. es wird gestärkt und um 5:45 geht es los

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ben, der jüngste hüttengast heute, und der jüngste in den seilschfaften, ist schon ganz aufgeregt. nach dem montieren der steigeisen und dem anseilen an unseren bergführer, Maxime, geht es übers eis richtung bishorn

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vorbei an eisklötzen und über gletscherspalten geht es schritt für schritt hoch bis zum letzen anstieg. die letzten 20m sind steil und blankes eis. dank unserem jungen sympatischen bergführer schaffen wir auch das mit geringem aufwand. und.....

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geschafft. wir stehen auf 4153m.ü.m herrlich...!!!

leider ist es gerade neblig und die fernsicht stark begrenzt. während des abstiegs geniessen wir dann die etwas besssere sicht ins tal

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mittlerweile beginnt es zu regnen und wir sind froh in der hütte anzukommen um uns zu stärken und aus zu ruhen, denn der abstieg ins tal steht uns auch noch bevor. auch das geht reibungslos, und bis kurz vor zinal auch trockenen fusses. erst kurz vor dem ziel beginnt es wieder zu regnen. müde aber zufrieden geht es mit dem postauto wieder nach hause.

danke ben für deine leistung, dein ausharren und deine bergkameradschaft. danke christian für die idee diese schöne tour nochmals in angriff zu nehmen.

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alpferien

alp schneit, so heisst unser ferienziel für diesen sommer. rebekka hat etwas gesucht, wo man sich ausspannen kann ohne irgendwelchen überflüssigen komfort. auf yeti.ch hat sie diese alphütte gefunden, in die wir uns gleich verliebt haben.

© erwin
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© rebekka

morgens mit den fliegen aufstehen und erstmal einheizen damit es nach kaffee duftet, auf dem feuer schmackhafte mahlzeiten zubereiten, unter der petrollampe den abend verbringen......und in den stall gegenüber zum plumpsklo.

ja genau so macht es spass. und über tag gibt es einiges zu tun:

© rebekka
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oder man sitzt in der wiese

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und schaut irgendwelchen kleinen und grossen tieren zu

© erwin
© rebekka

oder man nascht von dem was am wegrand wächst... mmhhh

© erwin

das heiss ersehnte gewitter kommt doch noch und gibt etwas frische luft und fantastisches licht

© erwin
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das von rebekka auf dem feuer zubereitete essen ist immer sehr schmackhaft und einen schluck rebensaft dazu..... herrlich

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und so lässt es sich den sonnenuntergang geniessen

© rebekka

oder so

© rebekka

camargue 2017

frühling.... frühling ist es auch in südfrankreich in der camargue. zu dieser zeit ist im bekanntenvogelpark Pont de Gau die brutzeit der reiher. viele zugvögel die auf ihrem weg in den norden sind machen hier station und deshalb sind wir wieder einmal hier auf fotosafari.

© erwin
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die meisten reieherarten sowie die flamingos sind gerade dabei ihre nester zu bauen und brüten ihr gelege. deshalb ist es zwischenzeitlich ziemlich ruhig im park.

© erwin

dazu kommt dass viele vögel den momentanen starken nordwind noch weniger lieben als wir, und lieber im nest sitzen als mit dem wind zu kämpfen. einige graureiher haben schon ziemlich grossen nachwuchs der gefüttert werden muss. anscheinend sind das die ersten vögel hier die junge haben.

fazit... wir sind wahrscheinlich etwas zu früh. zwei bis drei wochen später wäre wahrscheinlich mehr los.

trotzdem gelingen uns, vorallem in den nachmittags und frühen abendstunden, schöne aufnahmen und flugstudien. und was was vorallem zählt, ruhe, genügend zeit frische luft und bewegung....auch wenn der finger mal nicht am auslöser ist.  

© erwin

was wir vorallem vermissen sind die vielen libellen. ein grund wieder zu kommen. 

abgesehn davon lässt es sich in Saintes Marie de la Mer gut leben. 

© erwin
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berge

berge sind für mich etwas beruhigendes und doch beeindruckend. ohne sie wäre es buchstäblich flach in meinem leben. ich muss nicht zwingend auf den gipfeln stehen aber mittendrin fühle ich mich wohl und geborgen.

das sich stetig ändernde licht während die sonne ihre streifzüge unternimmt, das spiel mit den wolken, fasziniert mich immer aufs neue, und inspirirt mich für meine bilder.

kostprobe?

© Erwin
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streifzug


der winter ist mittlerweile angekommen, aber mir fehlt die zeit ihn so richtig auf mich
wirken zu lassen. letztlich gabs doch einen kleinen streifzug in richtung gurnigel, aber der nebel wollte sich nicht lichten. was übrig blieb waren schwarzweisse Farbbilder :-)

© Erwin
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